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Veranstaltungen - Vorstadt-Dialog - März

Vorstadt-Dialog
"Spiegelsaal"
des Restaurants in der Sportwelt Strausberg
Sport- und Erholungspark 29

Mittwoch
9. März 2022
18:00 Uhr
Vorsorge für mein Leben -
Hilfe für meine Nächsten
Verfügungen für den Notfall und ihre Folgen
Frau Carmen Malling und
Frau Carola Oerterer
vom Humanistischen Verband Deutschland
Oberstleutnant a. D. Klaus Eckert im Dialog mit
Bei Unfall oder schwerer Krankheit und deren Folgen treten gesetzliche  Regelungen in Kraft, deren Unkenntnis sowohl für den Betroffenen  als auch für seine nächsten Angehörigen zu erheblichen Problemen in der persönlichen Fürsorge führen. Eine bürokratische Vielfalt erschwert die Übersicht. Im Dialog soll Klarheit geschaffen werden was zu tun ist und wie die staatliche Einmischung eingeschränkt werden kann.

Die Veranstaltung steht unter dem Vorbehalt der Einschränkungen aus staatlichen Gesetzen oder Verordnungen.

Der Verwirrung um den Stapel der Verfügungen wurde entgegengetreten. Frau Malling und Frau Oerterer brachten Licht in das Dunkel und beleuchteten die Vorsorgeverfügungen und die Patientenverfügung in einer für die Anwesenden plausiblen Sprache. Es ging nicht so sehr um das Ausfüllen der Formulare, was einer individuellen Beratung vorbehalten sein muss, sondern mehr um die Verantwortung jedes Einzelnen, unabhängig vom Alter, seine Entscheidung im Falle einer rechtlichen und medizinischen Notlage über sein Leben nach seinen persönlichen Vorstellungen rechtzeitig, also vor dem Eintreten einer Notlage, zu treffen und den betroffenen Angehörigen, wie auch den Medizinern und Beamten unabdingbare Richtlinien für deren Verhalten zu geben. Der Wert des Anliegens oblag unmittelbar den Anwesenden mit einer für sie nach-folgenden Langzeitwirkung für das Ausrichten der eigenen Gedanken auf situationsbedingte Folgen des eigenen Lebens und sicher auch als wissende Multiplikatoren für Angehörige, Bekannte und Nachbarn.
In der Moderation von Oberstleutnant a. D. Klaus Eckert wurden nicht nur Fragen der Anwesenden von den beiden Referentinnen ausführlich beantwortet, sondern von den Teilnehmern auch Beispiele aus dem persönlichen Umfeld über Vorfälle, Ereignisse und Folgen zum Thema ergänzend vorgetragen.
In der Tradition der Kameradschaft überreichte der Vorsitzende, Oberstleutnant a. D. Horst Matschey, den beiden Referentinnen als Dank für Ihre umfassenden Informationen je eine Erinnerungsurkunde.
Vorbereitung der Vorträge          und         ehrenvoller Abschluss
Frau Oerterer bei ihrem Vortrag  zur Patientenverfügung
Ein Blick auf die aufmerksamen Zuhörer
Frau Malling bei ihrem Vortrag über die Vielfalt der Vorsorgeverfügungen
Vorstadt-Dialog
Bildquellen: Oberstleutnant a. D. Klaus Eckert